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Liebe Gartenfreunde,
Manchmal sind es die speziellen Erfahrungen mit Produkten oder eigene
Lösungen zu Problemstellungen, für die es - zu vernünftigen Konditionen - keine Produkte gibt, die bei der
Konstruktion, Bewirtschaftung und Pflege im Garten weiterhelfen.
Darunter fallen auch nützliche Helfer gegen unerwünschten Bewuchs, Plagegeister , ...
Unsere eigenen Erfahrungen hierzu wollen wir nicht für uns behalten. Wir sind aber sicher, dass auch
Sie über verschiedene Tipps verfügen, die wir hier sammeln und den Besuchern unserer Seite zur Verfügung
stellen können.
Schreiben Sie uns ruhig und berichten uns über Ihre eigenen Erfahrungen.
Inhaltsverzeichnis:
1. Konstruktion eines Rosenbogens
Was ist ein Garten ohne Rosenbogen? Er verbindet Gartenräume und lädt zum Durchgehen ein.
Wem aber die in normalen Gartencentern zu erwerbenden wenig ansprechenden
Leichtgewichte nicht gefallen (wie uns) muß bei Spezialanbietern kaufen (siehe Fa. Matt in unseren Rosenlinks) oder ist auf
Selbsthilfe angewiesen.
Wer Interesse hat und genügend handwerkliche Begabung besitzt
(oder einen örtlichen Metallbauer beauftragen möchte) sucht meist händeringend nach einer entsprechenden Konstruktionszeichnung.
Die Vorlage für unseren Rosenbogen (das Bild anklicken - vergrößertes Bild) im Nordborder, stellen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung.
Natürlich sind Maßänderungen möglich; auch beim verwendeten Material kann man - je nach Verfügbarkeit - die Dimensionen leicht
variieren. Wichtig ist jedenfalls, den Bogen nicht zu schmal zu machen (nicht unter 130 cm!)- Kletterrosen bzw. Rambler brauchen viel
Platz!
2. Erfahrungsbericht zur Maulwurf-/ Wühlmausabwehr
Nachdem unser im Herbst 2001 frisch angelegter Rasen erneut von Wühlmäusen
befallen wurde, sannen wir auf Abhilfe. Flaschen eingraben, Fallen aufstellen oder Chemikalien einsetzen? Für einen
Techniker gibt es auch anderes. Flugs wurde der "Bestseller" von Conrad Electronic
eingesetzt und in einen frisch aufgeworfenen Hügel eingegraben. Tatsächlich war der Erfolg sofort
sichtbar: weiteres Graben unterblieb bis heute. Wir hoffen, daß es sich auch nicht ändert!
Das Gerät - siehe nebenstehendes Bild - gibt in Intervallen
(zur Batterieschonung) niederfrequente
Schallschwingungen im Bereich von ca. 300 Hz ab, auf die Nager empfindlich reagieren (sollen)
und sich daraufhin verziehen - vielleicht in Nachbars Garten? Wie auch immer: sie sind jedenfalls fort.
Also: Ein durchaus empfehlenswertes Gerät! Nachteilig ist der
Batterieverbrauch; ca. alle 3-4 Monate
ist ein neuer Satz fällig. Wir haben deshalb den Betrieb auf ein Steckernetzteil (6 V=)
umgestellt - dafür sollte man aber über etwas bastlerische Erfahrung/Lötkenntnisse verfügen.
Eine Alternative wären aber auch die etwas teureren Geräte für den Solarbetrieb. Dafür
spricht - wie bei der Netzteillösung - dass die Nager nicht wieder zuschlagen können, nur weil
man vergessen hat, die Batterien zu ersetzen.
3. Die Rosengabel
Wissen Sie, was eine Rosengabel ist? So (Bild) sieht sie aus.
Was daran so besonderes ist? Wir möchten sie jedenfalls in unserem Rosengarten nicht mehr missen.
Die 2-zinkige Rosengabel entdeckten wir im Juli 1999 per Zufall beim Besuch der Bioland Rosenschule Ruf im
Rosendorf Bad Nauheim-Steinfurth. Wir hatten zwar schon von dieser Wundergabel gehört, waren jedoch bisher
beim Stöbern in heimischen Gartencentern nicht pfündig geworden. Nicht nur zur Auflockerung des Bodens
zwischen engstehenden Rosen ist sie hervorragend geeignet. Mit diesem leichten und handlichen Teil
arbeitet man zügig so ein Gartenbeet durch. Gerade jetzt im Frühjahr zeigt sich ihre wahre Qualität.
Lästiges Unkraut entfernt man damit ohne sich viel bücken zu müssen, das ist Gold wert für die geplagte
Bandscheibe. Die Anschaffung hat sich für uns längst bezahlt gemacht.
Tipp: In Steinfurth entdeckten wir das entzückende
Landhotel "Herrenhaus von Löw". Man wacht quasi zwischen
den Rosenfeldern auf. Die Rosen Union, ein Zusammenschluß aus vielen kleinen Familienbetrieben, die Firmen
Schultheiss, Gönewein sowie die bereits genannte Rosenschule Ruf, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihre
Rosen ohne chemische Keule, nur mit biologischen Mitteln, wachsen zu lassen, sind dort zuhause.
Und nicht zu vergessen: Schauen Sie mal beim Rosenmuseum vorbei,
eine beeindruckende Geschichte der Königin
der Blumen erwartet Sie dort. Probieren Sie im Cafe die Rosentorte und ein Schlückchen Rosenlikör. Gönnen
Sie sich einfach mal ein Wochenende dort zwischen Mai und Juli, die Rosenfelder und der Schaugarten begrüßen
Sie schon am Ortseingang. Es gibt viel zu sehen und man kann vieles fußläufig erreichen.
Viel Vergnügen, wir fahren im Juni wieder hin.
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